Lüneburg: Commons und Gewerkschaft?

Wie geht das zusammen? Nächste Woche habe ich Gelegenheit, dass mit dem Gewerkschaftssekretär Dierck Hirschel zu diskutieren. Es wird sich also die Frage stellen, wie eine Kultur des Commoning in produktiven Prozessen aussehen könnte. Ich bin gespannt auf die Sicht des Verdi Chefökonomom und auf die Beteiligung eines hoffentlich zahlreichen Publikums. Hier die Einladung der Leuphana Universität in Lüneburg. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Konferenzwoche für Nachhaltiges Handeln 2013 statt.
HELFRICH UND HIRSCHEL:
WEM GEHÖRT DIE WELT?
FÜR EINE KULTUR DER COMMONS
27.02. | 11.30 – 13.00 Uhr | Hörsaal 3

Sagt euch das Wort „Allmende“ etwas? Es setzt sich zusammen aus „All“ und „Gemeinde“. Heute ist dieser Begriff eher unter Commons, also Gemeingütern, bekannt. Damit ist längst nicht mehr nur die traditionelle Dorfweide gemeint. Ressourcen wie Sonnenlicht, Wasser und Rohstoffe fallen ebenso unter den Begriff wie auch Wissen, Ideen und kulturelle Vielfalt.

Doch wie sähe eine Kultur des Commonings aus? Schaffen Finanz-, Klima- und Ernährungskrisen Platz für eine neue Gemeingüterwirtschaft? Welche Rolle spielen Markt, Wirtschaft und Demokratie dabei? Die Commons-Expertin und Bloggerin Silke Helfrich sowie Ver.di`s Chefökonom Dr. Dierk Hirschel nehmen auf dem Podium die Idee der Commons unter die Lupe und messen deren Tragweite für ein anderes Wirtschaften. Nutzt die Diskussion und informiert euch – denn auch sie ist ein Gemeingut.

Moderation: Stefanie Langkamp

 

7 Gedanken zu „Lüneburg: Commons und Gewerkschaft?

    • Zu diesem You Tube Video: Diese angeblichen „neuen Erkenntnissen der Hirmforschung“ à la Hüther, nach denen man nur für kindliche Begeisterung sorgen muss und die Welt ist gerettet, gaukeln Menschen, die sich damit identifizieren, wohl auch noch eine Kumpanei mit der Wahrheit an und für sich vor, so dass diese sich dann berechtigt fühlen, wirkliche (und wirklich beachtliche) Bemühungen um Verständigung als „Gelaber“ zu schmähen. Mich erinnert die Anhimmlung „der“ Begeisterung an Honnerker, als er die „Umleitung“ von Soli-Spenden für die Organisation eines Phingst-Jugendfestivals zu erklären hatte. Jugendfestivals würden halt unvergessliche Erlebnisse bereiten, Emotionalisierung eignet sich halt gurt für Manipulationen aller Art.

      .

  1. @Paul und Svea: Danke!
    @ MitleserInnen: Das Publikum war in der Tat zahlreich. Und die symphatisierende Weitsicht von Hirschel erfrischend. Einen Kurzbericht dazu demnächst auf diesem Blog.

  2. Pingback: Mehr Commons weniger Gewerkschaft | CommonsBlog

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