Der Stollen, der kein Dresdner Christstollen mehr sein darf, emigriert nach Mexiko

Gerade haben wir den legendären Stollen meiner Mutter angeschnitten und gekostet. Ich fand das ja 2 Tage zu früh, aber er war trotzdem sehr lecker. Passend dazu erklärt mir ein neuer Kommentar, dass das „Stollensiegel und die Erlaubnis, seinen Stollen Original Dresdner Christstollen zu nennen kein Mythos, sondern ein Resultat der Anforderungskriterien“ sei. Warum, so frage ich mich dann allerdings, schmeckt der Stollen meiner Mutter nach altem Dresdner Familienrezept so viel besser, als der „Orginal Dresdner Christstollen“, den es beim Discounter zu kaufen gibt?

Orginal Christstollen Poblano (Photo: Ursula Oberg)

Aber egal: Was mich viel mehr beschäftigt und mit Stolz erfüllt: Oma Lenis Stollenrezept wird inzwischen schon von einer Bäckerin im mexikanischen Puebla gebacken und von den Bewohnern dieser wunderschönen Stadt offenbar mit Genuss verzehrt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s