Wenn alle Gedichte verscherbelt sind…

Zitat des Tages, aufgelesen bei Burkhardt Schröder: „Darf man geistiges Eigentum verbreiten, auch wenn man nicht die Rechte daran hat? Je nach Perspektive fällt die Antwort sehr unterschiedlich aus. Vermutllich würden die Hopi heute weissagen: ‚Erst wenn das letzte Gedicht verscherbelt, das letzte Foto bei Getty Images, das letzte Buch in Verlagsbesitz und die letzten […]

Was sind Gemeingüter? Ein Dreiseiter für alle

Die Sparkassen unterhalten seit 1975 einen SchulService, um einen »Beitrag zur ökonomischen Grundbildung in den Schulen« zu leisten. Der selbstformulierte Anspruch ist, »stets aktuell« zu sein! Monatlich erscheinen daher Foliensätze samt Begleitmaterial für Lehrer_innen. Im Dezember 2011 lautete das Thema »Was sind Gemeingüter?« In dem übersichtlich gestalteten Zweiseiter steckt viel Arbeit drin. Herausgekommen ist eine […]

Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

Ein aufmerksamer Leser des Commonsblog hat sie schneller gefunden als ich: die offizielle Ankündigung :-). Jetzt vollständig mit Cover, Text und Untertitel. Ich freu‘ mich wie ein Töpfer. ————————————————- Die »Occupy«-Bewegung trägt ein Unbehagen auf die Straße – weltweit. Sie stellt Profitmaximierung an den Pranger und der Politik einen Misstrauensantrag. Die ernüchternde Diagnose: Markt und […]

Zimtsterne und Anisbrot: Überlieferte Rezepte als Wissensallmende

Überliefertes Wissen, wie die hier veröffentlichten Rezepte, ist  gelegentlich überaus schmackhaft. Wissen, ist eine Sache, die nach Allmende-Prinzipien erhalten und genutzt werden kann. Wie beliebt die Nutzung ist, sieht man am Beispiel eines überlieferten Rezepts für Christstollen, das in der Vorweihnachtszeit jeden Tag Hunderte von Besuchern anlockt. Nun interessiert mich aber auch die Frage, ob […]

@Commoners: Nutzt freie Lizenzen!

Selbstredend müsste die Überschrift lauten: @ alle: Nutzt freie Lizenzen! Aber ich will mich zunächst auf jene beschränken, die über Commons schreiben und dann all ihre Rechte an Dritte abtreten, statt sie für die Commons zu nutzen. Das macht das Republizieren, Übersetzen, Bearbeiten und Weiterverbreiten alles andere als einfach. Dabei liegt es doch im Interesse […]

Commonic No. 5: Die Tragik der Almente auf dem Münchner Oktoberfest

Die Tragik der Almente wird nirgendwo deutlicher, als auf dem Münchner Oktoberfest. Wer dort hinschleicht und zwischen Maß und Haxn eine Almente sucht, der ist auf dem Holzweg. Alles was es hier gibt, stammt vom Almhendl oder vom Almschwein. Ente sucht man hier vergeblich. Auch ansonsten birgt eine Exkursion auf die Münchner Wiesn an einem […]

Kulturwertmark oder Wie kriegt man den ganzen Käse?

Wovon sollen Künstler und Kreative im Kopierzeitalter künftig leben? Manchmal frage ich mich, ob diese Frage ironisch gemeint ist. Ich meine, wovon sollen sie denn jetzt leben? „Wir wissen verhältnismäßig genau, was freiberufliche Künstlerinnen und Künstler verdienen. […] im Durchschnitt […] im Jahr ungefähr knapp 13.000 Euro.“[via] Yep, so isses. Und manche haben Kinder und […]

Egoismus als selbsterfüllende Prophezeihung

“Ob jemand mit einem anderen Menschen kooperiert, ist von seiner Erwartungshaltung abhängig”, so resümiert die WELT die jüngsten Forschungsergebnisse des Bonner Max Planck Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern. Wer also Egoismus im Kopf hat und / oder andere gering schätzt, tendiert dazu, eigennützige Entscheidungen zu treffen und / oder Menschen zu begegnen die selbiges tun. […]

Wenn Wissenschaftler sich selbst um Regeln kümmern …

Heute bekam ich folgende Email, die mir als gutes Beispiel für gelebte Commons erscheinen. Ressource, die mehr wird wenn man sie teilt: Das Wissenschaftliche Richtigverhalten! Sehr geehrte Damen und Herren, die „Initiative Transparente Wissenschaft“ setzt sich ab heute im Netz unter der Adresse http://de.antiplagaustria.wikia.com/ für mehr Transparenz bei der Aufarbeitung von Anschuldigungen und konkreten Fällen wissenschaftlichen […]

Easy Business: Die Privatisierung der Wissenschaft

Man stelle sich vor, wir würden die Privatwirtschaft wie folgt organisieren: Ein Automobilhersteller beschäftigt den Konstrukteur Otto B. für ein Bruttojahresgehalt von  50.000 Euro. Das Unternehmen stellt dem Mitarbeiter ein Büro zur Verfügung, mit Schreibtisch, Telefon, Computer und 100 MBit/sec Internetzugang. Büromaterialien inklusive. Hinzu kommt ein Forschungslabor mit einigen Angestellten, Sachmittel und das vergünstigte Mittagessen […]